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RC Modellflug

Partenavia P68C

(von Graupner), Jungfernflug 1992
mein kleiner "Oldtimer"...

Juni 2025

1992
1998
2006

 

Keines der Modelle die ich bisher hatte (Stand 2025), habe ich so viele male optimiert, umgebaut und zwei mal einer "Totalrevision" unterzogen. Keines falls hätte ich mir in den 90er Jahren vorstellen können, dass ich dieses Modell so lange fliege, und das mit immer noch der gleichen Freude wie damals, als es erst mein 3. Modell war...
   
Der Umbau 2025 Flugimpressionen 2025
   

Aussehen von 1992 - 1998
1994 wurden Querruder mit zentralem Servo nachgerüstet

Aussehen ab 1998, noch mit Bürstenmotoren

Ab 2006 - 2024 Fliegen mit Brushless, das Fahrwerk wurde etwas höher...



 

Technische Daten
 

Modelltyp:  Elektro- Motorflugmodell
Jungfernflug:  1992
Spannweite:  um 1330 mm
Flügelprofil:  Clark Y
Leitwerksprofile:  "Ebene Platte"
Gewicht:  1361 g
Motoren:  E-flite 400, Outrunner
 Brushless (920 rpm)
Akku:  Lipo: 3S1P 2400 mAh
Propeller:  APC 9x6" (Slow Fly)
Funktionen (Servos): - Querruder, 2 Servos   (nachgerüstet 1994)
- Höhenruder
- Seitenruder
- Motoren
-Gelenktes Bugfahrwerk

Spezielles:

 Juni 2025 nachgerüstet "Scale-Ähnliche" beleuchtung mit kräftigen LEDs (ab 2W aufwärts"
   

Beschreibung
 

1992

Dieses Modell ist der "Wurf"! Ursprünglich verzichtete ich auf das Fahrwerk und baute das Modell so leicht wie nur möglich  (Erleichterungs- Bohrungen usw.). Von Graupner mit Direktantrieb vorgesehen (Speed 400), rüstete ich das Modell mit Getrieben aus (Speed 400 7.2V 
 mit Getriebe 1.85:1)
, was die Flugzeit auf über 10 Minuten steigerte, auch war so der Einsatz von 10 Zellen möglich.

Flugverhalten 1992

Nur mit Höhe und Seite war die Wendigkeit gut. Die Leistung der Getriebemotoren (Speed 400) war ebenfalls gut. Flugzeiten von über 20 Minuten mit eine bisschen Thermik- Unterstützung nichts aussergewöhnliches. Die Motoren hielten im durchschnitt eine Saison.
Die Partenavia besitzt ein sehr gutmütiges „Abschmier- Verhalten“.

1994

Später (1994) habe ich Querruder nachgerüstet und angelenkt über ein zentral eingebautes Mini- Servo (HS-80). Das war etwas "speziell", denn um der hinteren Flügelbefestigungsschraube "aus dem Weg gehen zu können", mussten die Anlenkhebel für das Servo, weg vom Flügelende nach vorne vorne platziert sein, so dass die beiden Torrosionsdrähte in einem schrägen Winkel zu den Endleistenquerruder verliefen. Dadurch, das die abgewinkelten Drähte in "Taschen" der Querruderklappen "gelagert" waren funktionierte das aber erstaunlich gut. Auch war die Wirkung der Querruder passabel, für den vergleichsweise geringen Ruderausschlag (es "klemmte" hat schon recht ordentlich...

Technische Daten 1992 - 1998:

Das Abfluggewicht lag damals bei rund 1350 g mit Speed 400 7.2V Bürstenmotoren und 1.85:1 Getrieben. Mit einem
8-Zellen NiCd Akku und 1700 mAh waren die Fugleistungen für die damaligen Verhältnisse schon recht gut

 

Flugverhalten 1994:

Nach dem Nachrüsten der Querruder nahm die Wendigkeit frappant zu. Enges Kurven unter 10 Meter Höhe macht am meisten Spass! Auch Rollen sind mit eine bisschen Fahrt holen möglich.
 

1998

1998 wurde das noch immer existierende Modell, einer "Total- Revision" unterzogen. Dabei wurde das Fahrwerk nachgerüstet, und auf zwei Querruder- Servos umgestellt (ein Servo pro Seite), das war damals schon fast eine Revolution für mich... In dieser Form flog die die Partenavia dann weitere 8 Jahre.
Damals erhielt das Modell auch sein komplett weisses "Kleid" mit dem es gut 27 Jahre unterwegs war.

Technische Daten 1998 - 2006:

Um das Höhere Gewicht und den grösseren Luftwiderstand durch das Fahrwerk zu kompensieren, wurde fortan mit einem 10-Zellen NiMh Akku mit 2000 mAh geflogen; Die Motoren wurden durch höher belastbarere Bürstenmotoren Speed 480 Race mit 3:1Getriebe ausgetauscht.
Das Abfluggewicht stieg auf rund 1850 g bei deutlich besserer Steigleistung als davor. Was auch stark zunahm, war die Landegeschwindigkeit, was ich damals aber als gar nicht so störend empfand, ich war soweit happy...

Flugverhalten ab 1998 - 2006:


Nach der Totalrevision (1998) und Umrüsten auf die Speed 480 steigerte sich die Steigleistung erheblich 45° Steigwinkel waren kein Problem. Aber auch das Gewicht hat zugenommen, so das die Landungen jetzt doch etwas schneller sind als früher. Aber mit leichtem absenken der beiden Querruder (damals umgestellt auf 2 Flügel-Servos) als Landeklappen, waren die Landungen trotz des deutlich gestiegenen Gewichtes noch immer "gut zu beherschen".

 

April 2006

Das damals 14-jährige Modell habe ich auf modernere bürstenlosen Motoren umgerüstet und neu kam ein Lipo Akku 3S1P zum Einsatz. So sank das Fluggewicht auf 1361 g, (trotz 2 Querruderservos, 2 Reglern, und einem lenkbaren Fahrwerk) und hat Flugleistungen die 1992 absolut illusorisch waren...
 

Technische Daten 2006 - 2004:

Abfluggewicht 1361 g, Motoren E-flite 400, Outrunner, Flugakku 3S1P 2200 mAh

Flugleistungen ab 2006:

Nun konnte man nach dem Start problemlos in einem 60° Winkel weg steigen und eigentlich alles fliegen was man sich so vorstellen konnte mit so einem Modell. Gleichzeitig sank natürlich die Minimalgeschwindigkeit wieder auf das Niveau , was ich 1992 schätzen lernte. Die Landungen waren wieder deutlich einfacher, und sogar noch langsamer, da jetzt die Möglichkeit des Absenken der Querruder bestand im Gegensatz zum ursprünglich nur Höhen/Seiten gesteuerten Modell...

 
   

Flugimpressionen 2025

Die Maschine ist nicht sehr gross, danke der leistungsfähigen Beleuchtung ist aber nicht so leicht zu übersehen...

Mit Halb gesetzten Klappen, das heisst etwas abgesenkten Querruder, sind langsame Überflüge kein Problem.

Gut zusehen sind die Kühlluftaustritte der Motorregler zwischen Motorgondeln und Rumpf.

Die klassischen Kunstflugfiguren wie Rolle, Looping, Turn usw. sind natürlich kein Problem und gehören zwischen den Überflügen natürlich zum Pflichtprogramm, auch wenn es nicht ganz scale ist...

Durch die etwas breiter gestalteten Querruder auf der Innenseite, wirkt es fast schon so, als ob separate Landeklappen verbaut seien. Fakt ist jedenfalls, dass bei abgesenkten Endleistenquerruder, kein kritisches Abschmierverhalten im Langsamflug festzustellen ist...

   

Umbau 2025

Es ging los, als erstes wurde die komplette Folienbespannung entfernt und alle Kunststoffteile abgebaut...

... 27 Jahre war die Oracover-Folie auf dem Modell, ohne dass sie grosse Falten geworfen hätte. Jetzt beim Ablösen trennte sich leider auf grösseren Flächen, die Trägerfolie von der "eingefärbten, dünneren Klebeschicht". Mit grobem Schleifpapier (80-120er) liessen sich diese Reste zumindest teilweise entfernen.

Aber nicht überall. Wenn ich dort mit Schleifpapier weitergemacht hätte, hätte ich richtiggehend "Löcher" in die Flächen geschliffen.

Die Lösung war; kleinere (neue) Folienstücke sehr heiss auf solche Partien aufzubügeln...

...und diese Stücke dann gleich wieder abzuziehen. Dabei wurden dann auch die alten Folienreste weitgehend mit abgezogen. Es war eine Fleissarbeit aber mit dem Einsatz von knapp einem Meter Folie, war das Resultat dann mehr als brauchbar, für den späteren "Neubezug" mit Folie.

Die bisherige Tragflächenverschraubung mit 3 Schrauben wurde umgestellt auf die Montage mit einer hinteren Schraube und vorne einem runden Bolzen.
Dazu wurde ein Rumpf/Flügel Übergangsstück auf den Flügel geklebt. In diese Partie wurde dann später die Bohrung für den Haltebolzen eingebracht.
Nun lässt sich die Tragfläche mit einer einzelnen Rändelschraube, ohne Werkzeug, schnell montieren oder demontieren.

Die beiden Motorregler wanderten von ihrem Platz mittig unter dem Flügel, in die Flügel-Nasenleisten. Für die Kühlung wurden in die Nasenleisten flache Schlitze geschnitten die kaum auffallen. Der Fahrtwind drückt so die Kühlluft in den Raum mit den Reglern

Die Kühlluft kann durch die Kühlschlitze in den Abdeckungen austreten, so dass bei Regler schön kühl bleiben.
Die Kabellängen haben sich durch diesen Einbau auch reduziert, was eine kleine Gewichtsreduktion in diesem Bereich zur Folge hatte.
Zur Info; nur einer der Regler versorgt die RC-Anlage mit Strom; beim anderen ist das BEC "abgeklemmt"

Die neuen Querruder sind 5 mm breiter als die alten und zusätzlich im Bereich der "Landeklappen" noch etwas breiter...

In die Seitenruderklappe wurde eine weisse 3W-Navigationsleuchte von UniLIGHT verbaut.

 

Oben auf das Seitenruder ist eine rote 3W LED-Leuchte platziert, die als rotes Blink/Blitzlicht fungiert.

In den Flügelenden sind je eine rote und grüne 2W-Navigationsleuchte eingebaut.

Die beiden Landescheinwerfer haben je eine Leistung von 2.5W. Eigentlich wäre nur auf der linken Seite einer; aber beidseitig sieht das einfach besser aus, finde ich .
Über die beiden Bohrungen neben dem Scheinwerfer wird Luft ins innere des Flügel geführt (Eintritt durch eine Bohrung in der transparenten Folienabdeckung). So kann der Kühlkörper des Scheinwerfer seine Wärme laufend an die vorbeiströmende Luft abgeben. "Luft-Austritte" aus dem Flügel, hat es bei den Ruderanlenkungen genügend.

Eine Black.4 Plus Steuerung (uniLIGHT) sorgt für die Stromversorgung der Beleuchtung. Da an manchen Stellen der Platz für die zusätzlichen Widerstände fehlte um die Beleuchtung direkt vom 3S-Flugakku versorgen zu lassen, ist ein BEC-Modul verbaut, eingestellt auf die Spannung eines 2S-Lipoakkus.

Die mehr als 33 Jahre alten ABS Kunststoffteile sind noch in so einem guten Zustand (kein verspröden), dass sie nur abgeschliffen, grundiert und dann neu lackiert wurden.

Die Fenster sind mit Anthrazit-Selbstklebefolie, möglichst originalgetreu aufgebracht worden.

Zusätzliche Details und die Beschriftungen wurden mit einem Foliendrucker realisiert.

Und so sieht das Modell jetzt aus, nach dem auch alle Farbapplikationen aufgebracht waren...

 

   

 


Letzte Aktualisierung: 01. August 2025        

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