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RC Modellflug

Scope

von Aernoaut, ein Elektrosegler für den Thermikflug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Empfängerplatzierung und  Verbindungskabel zum Flügel

 

Rumpfservos und Antennenverlegung, gut zu sehen die Ausschnitte in der Flügelauflage, damit die Einbaurahmen der Flügelbuchsen genügend Platz haben.

 

Bei der Pfeilmarkierung wurde zuerst die 3kt-Leiste "aufgekratzt" für die vom Motor abstehenden Kabel. Danach musse ich es aber auf der Gegenseite (unten) auch noch machen, da das Lochbild des Motors horizontal/vertikal nicht den gleichen Abstand aufweisen.

 

Platzierung des Akkus und dem Regler gleich daneben. gut zu sehen sind die zusätzlichen seitlichen Lufteintrittsöffnungen, die das anklappen des Propellers kaum stören.

 

Der Flügel wird von mir mit zwei flachen Rändelschrauben gehalten (Inbuss-Schrauben mit aufgepressten Rändelhauben). So ist eine Flügelmontage ohne Werkzeug möglich. Gleich dahinter der Luftaustritt aus dem Rumpf.

 

 

 

 

Technische Daten
 

Modelltyp:  Elektro- Segelflugmodell
Jungfernflug:   12. Oktober 2024
Spannweite:  ca. 2660 mm
Gewicht:  1270 g 
Tragflächeninhalt:  ca. 43 dm2
Flächenbelastung:   ca. 29.5 g/dm2
Motor:  actro-n 28-4-880
Propeller:  Aeronaut Cam-Z 12x6"
Akku:  Lipo 3S1P 2400 mAh
Stromaufnahme:  ca. 20 A
Funktionen (Servos): - 2 x Querruder
- 2 x Wölbklappen
- Höhenruder

- Seitenruder
- Motor
   

Beschreibung
 

Das Modell wird aus einem "lasergeschnittenen Baukasten" heraus aufgebaut. Der Bau des Modells ist in der Anleitung sehr anschaulich erklärt und gelingt dank der gut durchdachten Konstruktion problemlos. Ist man dann mit dem Rohbau fertig, werden nur noch wenige Absätze der Fertigstellung gewidmet; aber ohne konkrete Vorschläge betreffend Platzierung von Motor, Akku, Empfänger usw. Einzig noch ein Paar Tipps und Bilder zu den Rudergestängen und dem Einbauen der vorgesehen Servos im Flügel... und als Abschluss die Angabe des Schwerpunktes, viel mehr ist dazu erwähnt ...
Das empfinde ich persönlich etwas wenig, nachdem der Bau des Modells selbst, doch so gut, detailliert beschrieben wurde...
Darum habe ich hier ein paar Bilder ergänzt, wie ich den Einbau von Motor, Akku und Servos im Rumpf umsetzte, und wie ich die Kabelverbindung vom Rumpf in den Flügel realisierte. Auch ein paar Worte Kühlung möchte ich noch verlieren...
 
Flugeigenschaften

Das Modell macht genau das was es verspricht, schon geringe thermische Aufwinde werden in Höhe umgesetzt und mit leicht gesetzten Wölbklappen, kreist das Modell auch in engen "Schläuchen", und steigt...

Der Jungfernflug fand bei gerade mal etwas um die 12-14 °C statt, bei bedecktem Himmel und nur ganz wenigen "blauen Störungen"; also nicht ein typischer Tag für Thermikflüge...
Trotzdem fand ich mit dem noch nicht optimal eingeflogenen Modell (Ruderausschläge, Schwerpunkt) drei mal thermische Aufwinde, die das Modell in die Höhe trugen.
Der von Aeronaut vorgeschlagene Antrieb passt gut zum Modell. Es kann einfach aus dem Stand "geworfen" werden und zieht dann mit einem 30 - 45 Grad Winkel auf die gewünschte Höhe. Der angegebene Schwerpunktbereich kann ich nur durch Verschieben des Akkus in der Rumpfspitze "abdecken", ohne ein Gramm zusätzliches Blei.

Was der Scope sicher nicht ist, ist ein Kunstflugmodell
Die Querruderklappen sind so klein, dass eine "saubere Rolle" nicht möglich ist. Auch nicht mit Motor; was dabei herauskommt ist so etwas, das entfernt (!) mit einer "Fassrolle" verglichen werden könnte..., mit etwas gutem Willen...
Und "Durchzug"? Nein dazu ist das Modell zu leicht, und ist auch nicht vorgesehen.

Dafür sind die Landungen in der Butterfly-Stellung der Flügelklappen einfach, so das die zweite Landung schon fast "bei Fuss" erfolgte.

Mehr wird es dann wohl im nächsten Frühling zu berichten geben, wenn es wieder etwas wärmer geworden ist...

 
Bauhinweise

Betreffend dem elektrischen Anschliessen der Flügelservos, wird nichts erwähnt, es gibt nur jeweils eine Bohrung in der unteren Beplankung über dem Rumpf, durch die (so vermute ich) jeweils zwei Servokabel herausgeführt werden sollen. Dann müsste man also jedes mal vier Kabel richtig herum einstecken, bevor der Flügel aufgesetzt werden kann...
Ich habe das anders gelöst. In jeden Flügel habe ich eine MPX-6-Pol-Buchgse eingebaut. Der Flügel ist dort gerade dick genug, so dass Buchse mit den angelöteten Kabel genügend Raum haben. Mann muss nur aufpassen, dass man die Buchsen nicht zu weit weg von der Flügelmitte platziert; sonst muss man wie ich, in der Flügelauflage noch Aussparrungen für den Steckeraufnahmen in den Tragflächen schneiden, weil ich meine etwas zu weit auseinander platziert habe. Damit ich die Verbindungsstecker nicht vertauscht einstecke, habe ich die eine Seite mit Rot (Folie und Schrumpfschlauch) markiert.

Der Empfänger ist unterhalb des Flügels, vor den Rumpfservos, mit doppelseitigem Klebeband auf den Rumpfboden geklebt. Wenn vorher ein ABS-Plättchen mit einem Kleber wie UHU Allplast auf das Holz geklebt wird hält das sehr gut. Oberhalb des Empfänger ist genug Raum für die Flügel-Verbindungskabel und die Stecker.
Die beiden Antennen habe ich mit eingeklebten(transparenten) Bowdenzugröhrchen, 90° "gedreht" zueinander, platziert. Das eine Röhrchen konnte ich mit erwärmen (Heissluftföhn), leicht in den gewünschten 90° Bogen bringen.

Obwohl ich den vorgeschlagenen Motor verwendete, konnte dieser nicht am Motorspant verschraubt werden, weil die Anschlusskabel dazu einfach etwas zu weit vom Motor abstehen. Ich musste die betreffende 3-Kant-Leiste mit einer groben, runden Raspelfeilenspitze, bis fasst auf die Aussenfläche "auskratzen". Erst dann konnte ich den Motor gerade so mit den Schrauben "in Position bringen" und festschrauben.

Betreffend der Kühlung von Motor, Regler und Akku schreibt Aeronaut folgendes: Zu diesem Zeitpunkt können auch die Austrittsöffnungen für die Kühlluft in Rumpfseiten  oder Kabinenhaube geschnitten werden. Ordnen sie die Austrittsöffnungen so an, dass sie nicht von der vorgesehen Ausrüstung verdeckt werden...
Gemäss Anleitung sollte zu diesem Zeitpunkt der Rumpf, bis auf das verschleifen der Ecken, vor dem heraustrennen der Kabinenhaube, fertig sein...
Das ist alles, keine Vorschläge wie genau, was wo wie, gemacht werden könnte...

Ich habe vorne, beidseitig zwei Hutzen angeklebt, so dass neben der zentralen Öffnung des Turbospinner zusätzliche Luft in den Rumpf geführt wird. Für den Rumpfaustritt habe ich oben, hinter dem Flügel ein "Alukühlblech" aus dem Zubehör, das ich weiss lackiert habe aufgesetzt. Dort kann die Luft aus dem Rumpf wieder austreten, nebst der kleine Öffnung im Rumpfheck.
So kann die Abluft des normalerweise nur kurz laufenden Motors recht gut durch den Rumpf hindurchströmen, am Regler und Akku vorbei, nach hinten. Dabei geht es aber so eng zu, das nicht all zu viel "freier Querschnitt" da ist, aber es sollte genügend, dass es zu keinem Wärmestau kommt.
Die beiden Lufthutzen (Simprop-Zubehör, Servogestänge-Abdeckungen), stören das Anklappen des Cam-Z Klapp-Propeller und 40mm Spinner, praktisch gar nicht.

 

 

 


Letzte Aktualisierung: 14. Oktober 2024        

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